Warum Bewerber*innen während des Einstellungsprozesses absagen

Wir schreiben das Jahr 2019 und der Arbeitsmarkt ist so leer gefegt, wie auch schon im vergangenen Jahr. Gerade in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft wird es immer schwieriger, offene Stellen zeitnah zu besetzen. Das Angebot an Bewerber*innen ist klein, die Nachfrage sehr groß. Umso wichtiger ist es, dass Sie den Kontakt zu den Bewerber*innen halten, zeitnah reagieren um möglichweise diese nicht aufgrund langer Wartezeiten zwischen Bewerbung und erster Rückmeldung zu verlieren.

Warum sagen Bewerber*innen schon während des Bewerbungs- und Einstellungsprozess Arbeitgebern ab? Welche Gründe gibt es für den vorzeitigen Ausstieg?

In der „Woran scheitern Einstellungen?“-Studie von Bitkom Research im Auftrag von Personio geht es genau um dieses Thema.

Quelle: Bitkom & Personio – Woran scheitern Einstellungen – Studie

Die Grafik zeigt: Unternehmen, die eine zu lange Reaktions- und Bearbeitungszeit im Bewerbungsprozess haben, bleiben auf der Strecke. Geeignete Kandidaten*innen entscheiden sich dann für einen anderen Arbeitsgeber. An zweiter Stelle wird mit 66 % die Begründung „unzureichendes Gehalt“ angegeben; mit 21 % an dritter Stelle die „Unzufriedenheit mit Arbeitszeiten“.

Welche Erkenntnisse ziehen wir daraus und wie können Bewerbungsprozesse gestaltet werden, damit Ihnen der geeignete Kandidat*in nicht während des Prozesses davon läuft?

Die Studie zeigt, viele Bewerber*innen steigen aus dem Prozess aus, weil sie in der Zwischenzeit eine andere Stelle gefunden haben. Auf einem angespannten Arbeitsmarkt haben Jobsuchende meist mehrere Optionen, aus denen sie auswählen können. Der Faktor Zeit steht im Fokus. Arbeitgeber müssen sich (noch stärker) um Bewerber*innen bemühen und das fängt bei einem gut strukturierten, modernen und zeitnah umgesetzten Bewerbungsprozess an.

Ein weiterer Faktor, den die Studie herausstellt , ist der Einsatz von Bewerbermanagementsystemen: Unternehmen, die digitale Lösungen für das Bewerbermanagement nutzen, führen deutlich weniger Bewerbungsgespräche, stellen aber genauso viele BewerberInnen ein.

Quelle: Bitkom & Personio – Woran scheitern Einstellungen – Studie

Unternehmen mit Bewerbermanagementsystemen haben demnach eine effizientere Bearbeitung von Bewerber*innen: sie müssen weniger Gespräche führen und selektieren besser. Ein professionelles Bewerbermanagement durch eine digitale Lösung schafft den optimalen Überblick über den Gesamtprozess, fördert damit zeitnahe Rückmeldungen und erleichtert den HR-Alltag als Ganzes. Und das werden auch Ihre Bewerber*innen bemerken!

Die Studie zeigt übrigens, dass Unternehmen, ganz unabhängig von ihrer Größe, von der digitalen Unterstützung profitieren.

Wenn auch Sie Ihre Bewerbungsprozesse optimieren und sich auf die Wünsche der Kandidaten*innen einstellen wollen, freuen wir uns, wenn wir Sie dabei unterstützen zu dürfen. Ob technisch, beratend oder beides!

Ein erstes Informationsgespräch kostet Sie maximal 30 Minuten!

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